Wie wir unsere stauden kultivieren
Wir kennen unser Handwerk und legen Wert auf Qualität. In unserer Gärtnerei werden Stauden mit viel Liebe und gärtnerischem Fachwissen vermehrt und kultiviert.
Topfsubstrat ohne Torf
Alle Stauden aus unserer Produktion, bis auf wenige Ausnahmen, werden in torffreies Topfsubstrat der Firma Ökohum getopft.
Warum ist Torf aus Umweltgründen zu vermeiden?
Einsatz von Nützlingen
Wo immer möglich, nutzen wir Nützlinge wie Nematoden, Raubmilben oder Schlupfwespen statt Pflanzenschutzmitteln.
Organische Dünger
Wir setzen bei der Kultivierung unserer Pflanzen auf langsam wirkende, organische Langzeitdünger, um eine optimale Entwicklung zu ermöglichen und den Umzug in euren Garten zu erleichtern.
Freilandproduktion
Durch die Kultivierung im Freiland sind unsere Stauden an das hiesige Klima gewöhnt und abgehärtet, sodass sie sich schnell und ohne Probleme in eurem Garten etablieren können.
Fast alle unsere Stauden sind in unserem Klima winterhart, auf die wenigen Ausnahmen weisen wir Euch ausdrücklich hin.
Wiederverwendung von Töpfen
Um Ressourcen zu schonen, verwenden wir alle unbeschädigten Töpfe immer wieder für die Produktion neuer Stauden. Töpfe von Stauden, die ihr bei uns erworben habt, nehmen wir auch jederzeit gerne wieder an.
Bedarfsgerechte Bewässerung
Da Wasser eine wertvolle Ressource ist, wässern wir unsere Kulturen sehr bedarfsorientiert und nutzen, wann immer möglich, Regenwasser.
Wie wir Stauden vermehren
Die Vermehrung von Stauden geschieht auf unterschiedliche Weise: Einige werden ausgesät, andere ausschließlich über Stecklinge oder Teilung vermehrt. All das muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen.
Aussaat
Über Aussaat lassen sich vor allem Wildformen von Stauden und viele Kräuter vermehren. Einige Samen keimen bei ausreichender Wärme leicht und schnell, andere brauchen eine oder sogar mehrere Kältephasen (Winter), bis die Keimhemmung des Saatguts aufgehoben ist. Erst dann können sie nach dem Heranwachsen vereinzelt und in größere Töpfe gepflanzt werden.


Stecklinge
Bei der Stecklingsvermehrung gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Kopfstecklinge, Blattstecklinge oder Wurzelschnittlinge. Hier muss man sehr sorgfältig arbeiten, um die empfindlichen Triebe nicht zu verletzen.
Der richtige Zeitpunkt spielt für die optimale Ausreifung der Triebe und die Wurzelbildung eine große Rolle.
Teilung
Größere Pflanzen werden in mehrere bewurzelte Stücke geteilt und diese dann in passende Töpfe gepflanzt. Im Frühjahr und im Herbst wachsen die meisten Stauden sehr gut an. Da jede Art unterschiedlich wächst und Wurzeln ausbildet, ist Fachwissen gefordert. Nachdem die Pflanzen das Topfsubstrat durchwurzelt haben, sind sie verkaufsfähig und können – entsprechend ihres Licht-, Wasser- und Nährstoffbedarfs – in die verschiedenen Verkaufsquartiere gestellt werden.


Samensorten
Nahezu alle Sorten (= Kultivare oder Auslesen) der verschiedenen Staudenarten werden vegetativ vermehrt, um die exakten Merkmale der Ursprungspflanze beizubehalten. Einige wenige Sorten können jedoch auch generativ, also über Aussaat, vermehrt werden, da da die gewünschten Merkmale durch eine jahrelange Selektion der Saatgutproduzenten stabil bleiben. Diese sogenannten Samensorten haben meist die Eigenschaft, dass sie sich sortenecht weiterversamen – wenn keine andersfarbigen Blühpartner der selben Art in der Nähe stehen.
